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Leute, Lärm, Licht

 

Jeder dritte Deutsche hat Angst, Opfer eines Einbruchs zu werden, besagt eine Studie der GDV.1 Daher wundert es nicht, dass sich immer mehr Menschen für die verschiedenen Möglichkeiten der Sicherheitstechnik interessieren.Dirk Bienert, Sicherheitsexperte und Geschäftsführer der Blockalarm GmbH erklärt, dass es hilft, sich im ersten Schritt an das einfache Prinzip »Leute, Lärm, Licht, das mag der Täter nicht.« Diese drei Komponenten bilden das Fundament eines effektiven Sicherheitssystems und finden sich in spezifizierter Form in hochwertigen Alarmanlagen wieder.

http://www.architekturzeitung.com/azbilder/2018/1801/blockalarm-alarmanlage-01.jpg

Leute
Wenn es um die Sicherheit der eigenen vier Wände geht, verlassen sich viele Menschen gerne auf die wachsamen Augen der Nachbarn. In der Realität können sie diese Aufgabe jedoch aufgrund eigener Verpflichtungen oder schlecht einsehbarer Hauseingänge nicht leisten. Zudem finden die meisten Einbrüche zu Arbeits- und Ruhezeiten statt. Bei längerer Abwesenheit empfiehlt es sich eher, einer Vertrauensperson den Wohnungsschlüssel zu übergeben, um weiterhin einen belebten Eindruck des Eigenheims entstehen zu lassen und beispielsweise überquellende Briefkästen zu vermeiden. Eine Alarmanlage ersetzt die aufmerksamen Blicke der Nachbarschaft und erkennt Einbrecher in jeder Ecke der Immobilie, moderne Geräte verständigen zudem selbstständig die Polizei.

Lärm
Egal ob Außen- oder Innenlärm: Einbrecher sind am liebsten allein in fremden Behausungen. Um die eigene Anwesenheit zu simulieren, hilft es, durch Zeitschaltuhren Lärmmacher wie das Radio ab und an laufen zu lassen. Sollten Kriminelle trotzdem weiter vordringen, bieten einige Alarmanlagen, beispielsweise solche mit Infraschalltechnologie von Blockalarm, ein innovatives Frühwarnsystem an. Sobald einbruchtypische Geräusche wahrzunehmen sind, erklingt ein lauter Sirenenton der Täter verschreckt und von ihrem weiteren Vorgehen abhält.

Licht
Bewegungsmelder an Hauseingängen, Gartenwegen oder Kellerabgängen gehören zwar zum Standardrepertoire der meisten Immobilien, sorgen aber dennoch für Abschreckung bei ungebetenen Besuchern. Noch effektiver gestaltet sich der Lichteinsatz in der Wohnung – vor allem, wenn alle Bewohner außer Haus sind. Mithilfe von Zeitschaltuhren oder kleinen LED-Lampen, die das Flimmern eines Fernsehers imitieren, scheint es, als wäre jemand zu Hause – dies hält vor allem Gelegenheitstäter von ihrem Vorhaben hab. Rote Signallichter von installierten Alarmanlagen vermitteln zusätzlich den Eindruck, dass ein Eindringen mit schwerwiegenden Konsequenzen einhergeht. Laut Dirk Bienert vereinen moderne Alarmanlagen das Prinzip von »Leute, Lärm, Licht« in einem System. Daher lohnt sich eine Investition in jedem Fall – insbesondere damit im Notfall die zuständigen Sicherheitsbehörden informiert werden können. Wer sich heutzutage eine solche Anlage anschafft, muss keine aufwändige Installation fürchten. Dank moderner Technologien, wie der Infraschallmessung, müssen kaum bauliche Veränderungen vorgenommen oder störende Kabel angebracht werden.

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Wenn es schließlich um die Auswahl einer passenden Alarmanlage geht, wünschen sich Männer meist ein technisches Spielzeug, während Frauen das Sicherheitssystem lieber so einfach wie möglich halten möchten. Um beide Geschlechter zufriedenzustellen, bieten sich Technologien an, die mit Infraschall arbeiten. Diese zeichnen sich nicht nur durch ihre einfache Bedienung, sondern auch durch die vielen Kombinationsmöglichkeiten mit anderen Warnsystemen, wie zum Beispiel Rauchmeldern, aus. Zudem löst die Infraschallanlage den Alarm bereits bei einem Einbruchsversuch aus und schreckt Diebe somit ab, bevor sie das Haus betreten. Somit bleibt es zumeist beim Versuch. Für den Einbau benötigt der Fachmann lediglich eine Stunde, da kaum bauliche Veränderungen am Haus vorgenommen werden müssen.

Gängige Alarmsysteme warnen erst dann, wenn Kriminelle bereits das Haus betreten und somit Schäden an den genutzten Zugängen verursacht haben. Wer Einbrecher bereits davor stoppen möchte, greift auf die Gefahrenmeldeanlage der Blockalarm GmbH zurück. Dieses System mit der zum Patent angemeldeten »3MK-Sensor-Technik« arbeitet mit Schallwellen auf einer für Menschen nicht hörbaren Stufe, auch Infraschall genannt. Bei Tönen in diesem Bereich handelt es sich um örtliche Luftdruckveränderungen, die sich mit Schallgeschwindigkeit ausbreiten und bei einer Frequenz unter 20 Hertz liegen. Das Sicherheitssystem misst permanent den Infraschall-Grundwert innerhalb des Wohnobjektes und schlägt Alarm, sobald untypische Veränderungen auftreten. Solche liegen vor, wenn sich die Werte an einem Teil des Hauses abrupt verändern – beispielsweise durch den Versuch ein Fenster aufzuhebeln. Mithilfe einer speziellen Auswertung werden diese Veränderungen dann auf einbruchstypische Vorgänge hin analysiert und bei Gefahr entsprechende Warnzeichen ausgelöst.

Blockalarm GmbH,  www.blockalarm.de

 

 

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