Anzeige AZ-A2-728x90 R7
Start Praxis Fachliteratur Werner Sobek Jahrbuch der Ingenieurbaukunst

Werner Sobek Jahrbuch der Ingenieurbaukunst

http://www.architekturzeitung.com/azbilder/2017/1712/az-werner-sobek-01.jpg

Die jüngst erschienene Ausgabe 2018 des »Jahrbuchs der Ingenieurbaukunst« stellt die spektakulärsten aktuellen Bauprojekte »Made in Germany« vor. In der Ausgabe 2018 wurden gleich drei Beiträge des renommierten Ingenieurs und Architekten Werner Sobek publiziert. Foto: René Müller, Stuttgart

Die jüngst erschienene Ausgabe 2018 des »Jahrbuch der Ingenieurbaukunst« stellt die spektakulärsten aktuellen Bauprojekte »Made in Germany« vor. Bei diesem von der Bundesingenieurkammer herausgegebenen Kompendium handelt es sich um die zentrale Leistungsschau des deutschen Ingenieurwesens. In der Ausgabe 2018 wurden gleich drei Beiträge von Werner Sobek publiziert. Thematisiert werden neben der Aktivhaus-Siedlung in Winnenden und dem Haus der Europäischen Geschichte in Brüssel auch »Adaptive Gebäude der Zukunft«. In allen Beiträgen erläutert Werner Sobek seine Vision einer nachhaltigen und emissionsfreien gebauten Umwelt.

http://www.architekturzeitung.com/azbilder/2017/1712/az-werner-sobek-02.jpg

Das von Werner Sobek entwickelte Aktivhaus für die AH Aktiv-Haus GmbH basiert auf dem Prinzip des Triple Zero: Zero Energy – Zero Emissions – Zero-Waste und ist in Holzrahmenbauweise gefertigt. Die Siedlung steht in Winnenden und bietet Unterkunft für ca. 200 Personen. Foto: Zooey Braun, Stuttgart

Am Beispiel der Aktivhaussiedlung in Winnenden, bestehend aus modularen, energieeffizienten und in Holzrahmenbauweise gefertigten Gebäuden, stellt Werner Sobek das von ihm entwickelte Triple Zero-Konzept dar. Triple Zero definiert, welche Anforderungen ein Gebäude in energetischer und materieller Hinsicht erfüllen sollte, um wirklich nachhaltig zu sein. Der Architekt legt seinen Entwürfen und Planungen soweit wie möglich das Triple Zero-Konzept zugrunde und hat den Begriff markenrechtlich schützen lassen.

http://www.architekturzeitung.com/azbilder/2017/1712/az-werner-sobek-03.jpg

Auf dem Institutsgelände des ILEK der Universität Stuttgart wird ein 10-geschossiges Hochhaus errichtet, mithilfe dessen adaptive Fassaden und Tragwerke auf ihre praktische Anwendbarkeit überprüft werden sollen. Foto: Institut für Leichtbau Entwerfen und Konstruieren, ILEKA, Universität Stuttgart

»Adaptive Gebäude der Zukunft«, ein weiterer Beitrag von Werner Sobek im aktuellen Jahrbuch, steht ebenfalls unter dem Leitgedanken, den Ressourcenverbrauch im Bauwesen signifikant zu verringern. Sobek nimmt Bezug auf die Forschungsschwerpunkte des von ihm initiierten und seit Anfang 2017 geleiteten Sonderforschungsbereichs SFB 1244 der Universität Stuttgart.

Im Mittelpunkt stehen anpassungsfähige Gebäudehüllen und Tragwerke, die aktiv und gezielt auf Veränderungen im Innen- und Außenraum reagieren können. Basierend auf den bereits vorliegenden Forschungsergebnissen geht Werner Sobek davon aus, dass der Ressourcenverbrauch im Bauwesen bereits in wenigen Jahren signifikant reduziert werden kann – vor allem im Hochhaus- und Brückenbau.

Der dritte Beitrag thematisiert die neue Gebäudehülle des im Mai 2017 eröffneten Hauses der Europäischen Geschichte in Brüssel. Ein Bestandsgebäude aus den 1930er Jahren wurde durch eine sehr leichte und transparente Fassade erweitert und umgestaltet. Diese neue Gebäudehülle besteht aus einer durchlüfteten Glasschwertfassade und einer thermischen Hülle. So werden die Ausstellungsräume gezielt mit natürlichem Licht versorgt und gleichzeitig vor Überhitzung geschützt.

http://www.architekturzeitung.com/azbilder/2017/1712/az-werner-sobek-04.jpg

Der dritte Beitrag im »Jahrbuch der Ingenieurbaukunst« thematisiert die neue Gebäudehülle des im Mai 2017 eröffneten Hauses der Europäischen Geschichte in Brüssel. Ein Bestandsgebäude aus den 1930er Jahren wurde von Werner Sobek durch eine sehr leichte und transparente Fassade erweitert und umgestaltet. Foto: Christian Fabris, Brüssel

Laut den die Autoren Werner Sobek und Lucio Blandini zeigt das Haus der Europäischen Geschichte eindrücklich, wie eine Glasfassade maximale Transparenz mit bestem Nutzerkomfort und hoher Energieeffizienz kombinieren kann. Der subtile Charakter des Entwurfs kann seine Wirkung nicht zuletzt durch die sorgfältige konstruktive Ausarbeitung und die sehr hohe Gestaltungsqualität der Details entfalten.

Die im Jahrbuch vorgestellten Projekte werden von einem wissenschaftlichen Beirat ausgewählt und stellen eine »Galerie der Spitzenleistungen deutscher Bauingenieure« dar, so der Berliner Verlag Ernst & Sohn, bei dem das Jahrbuch erscheint. Mit drei Beiträgen nimmt die Arbeit von Werner Sobek unter den deutschen Ingenieuren eine herausragende Stellung ein.

Das Buch kann über diesen Link bestellt werden: Amazon "Jahrbuch der Ingenieurbaukunst"

http://www.architekturzeitung.com/azbilder/2017/1712/az-werner-sobek-05.jpg

Die von Werner Sobek entwickelte Gebäudehülle des Hauses der Europäischen Geschichte besteht aus einer durchlüfteten Glasschwertfassade und einer thermischen Hülle. So werden die Ausstellungsräume gezielt mit natürlichem Licht versorgt und gleichzeitig vor Überhitzung geschützt. Foto: Christian Fabris, Brüssel

Eine Fassade aus Null und Eins am King Abdulaziz Center von Snøhetta

Eine Fassade aus Null und Eins am King Abdulaziz Center von Snøhetta

Für das außergewöhnliche Projekt King Abdulaziz Center for World Culture im Herzen der saudi-arabischen Ölfelder setzte der Glasfassadenspezialist seele den Entwurf des Architekturbüros Snøhetta in eine Fassade komplett aus Edelstahlrohren um. Nur durch die Verzahnung von modernsten Informationstech...

Schweizer Botschaft in Nairobi von ro.ma. Architekten

Schweizer Botschaft in Nairobi von ro.ma. Architekten

Die neue Schweizer Botschaft in der Hauptstadt Kenias bettet sich sanft in die Terrainlandschaft ein. Umfassungsmauer und Baukörper verschmelzen zu einem einheitlichen architektonischen Gebilde, das über hohe räumliche, funktionale und nachhaltige Qualitäten, über repräsentativ und zurückhaltend ges...

Hotel Domizil von DIA – Dittel Architekten

Hotel Domizil von DIA – Dittel Architekten

Das Tübinger Hotel Domizil wird von DIA – Dittel Architekten neu gestaltet und saniert. Im Fokus steht eine authentische, moderne Designsprache sowie die Neustrukturierung des Eingangs- und Restaurantbereichs.

Weitere Artikel:

Leuchte »Lander« von Renzo Piano

Leuchte »Lander« von Renzo Piano

Lander ist eine neue extrem elegante Pollerleuchte, die iGuzzini nach einer Idee von Renzo Piano speziell für die Beleuchtung der Parklandschaft des von dem Genueser Architekturbüro gebauten Stavros Niarchos Kulturzentrums entwickelt hat.

Platzgestaltung des Emanuel-Merck-Platzes in Darmstadt

Platzgestaltung des Emanuel-Merck-Platzes in Darmstadt

Der Platz vor dem Merck Innovationszentrum soll ein öffentliches Forum als zentrale Adresse des globalen Unternehmens sein. Um diesem Anspruch gerecht zu werden, gestaltete Merck ihn entsprechend aufwändig – mit aus dem Boden herausragenden geschwungenen Pflanzinseln und einem strahlend hellen Belag...

Neue Aluminiumfassade

Neue Aluminiumfassade

In der ehemaligen DDR wurde Uran abgebaut, was mit einer erheblichen Belastung für die Natur einherging. Die Wismut GmbH hat die Aufgabe, diese Umweltverschmutzung zu sanieren. Um dem nachkommen zu können, war der Bau eines neuen Gebäudes erforderlich. Es wurde mit den Aluminiumverbundplatten des gr...

Weitere Artikel:
Anzeige AZ-C1-300x250 R7

AZ Newsletter


Ihre E-Mail
 
   

Senden Sie mir die kostenlosen Nachrichten der AZ/Architekturzeitung per E-Mail zu. Meine Anmeldung erfolgt, nachdem ich die Datenschutzhinweise gelesen haben. Die Nachrichten können Werbung von Dritten enthalten. Mein Einverständnis zum Empfang der Nachrichten kann ich jederzeit widerrufen.

Fachwissen | Architekten + Planer

  • Problemzone Wärmebrücke
    Problemzone Wärmebrücke Mit den steigenden Anforderungen an die energetische Qualität von Gebäuden gewinnen Details und damit auch kleine Problemzonen immer mehr an…

Leuchte »Lander« von Renzo Piano

Leuchte »Lander« von Renzo Piano

Lander ist eine neue extrem elegante Pollerleuchte, die iGuzzini nach einer Idee von Renzo Piano speziell für die Beleuchtung der Parklandschaft des von dem Genueser Arch...

Platzgestaltung des Emanuel-Merck-Platzes in Darmstadt

Platzgestaltung des Emanuel-Merck-Platzes in Darmstadt

Der Platz vor dem Merck Innovationszentrum soll ein öffentliches Forum als zentrale Adresse des globalen Unternehmens sein. Um diesem Anspruch gerecht zu werden, gestalte...

Neue Aluminiumfassade

Neue Aluminiumfassade

In der ehemaligen DDR wurde Uran abgebaut, was mit einer erheblichen Belastung für die Natur einherging. Die Wismut GmbH hat die Aufgabe, diese Umweltverschmutzung zu san...

Heimathafen

Heimathafen

Der Hafen in Offenbach entwickelt sich zu einem begehrten Stadtquartier. Auf der Hafeninsel bieten nun neun Punkthäuser optimale Sichtbezüge zum Wasser. Geräusche von auß...

Brandschutzwächter mit Sicherheitsring

Brandschutzwächter mit Sicherheitsring

Eine smarte Brandschutzmanschette, die im Brandfall groß heraus kommt und dem Feuer den Weg versperrt. Fest verbunden mit dem Verstärkungsblech für Stahltrapezprofildäche...

Verwaltungsgebäude der SüdWestStrom von Steimle Architekten

Verwaltungsgebäude der SüdWestStrom von Steimle Architekten

Mit dem Verwaltungsgebäude der SüdWestStrom wird das Ensemble der vorhandenen Technik- und Verwaltungsgebäude der Stadtwerke Tübingen komplettiert. Der Entwurf des Büros ...

glasstec: Individualität in Architektur und Interieur

glasstec: Individualität in Architektur und Interieur

Zur glasstec 2018 in Düsseldorf stellt AGC Interpane viele neue und optimierte Produkte vor, die ganz im Zeichen der Individualität stehen: Sonnenschutzglas mit optimiert...

Maersk Tower von C.F. Møller Architects

Maersk Tower von C.F. Møller Architects

Der Maersk Tower von C.F. Møller Architects ist ein hochmodernes Forschungsgebäude, dessen innovative Architektur den optimierten Rahmen für erstklassige Gesundheitsforsc...

Restaurierung des alten Gerichtsgebäudes im Andreas Quartier, Düsseldorf

Restaurierung des alten Gerichtsgebäudes im Andreas Quartier, Düsseldorf

Von der ursprünglichen blauen Farbigkeit im Entree des alten Gerichtsgebäudes in Düsseldorf war nicht mehr viel zu sehen. Und auch sonst befanden sich das Gebäudeinnere u...

Innentür mit puristischem Design

Innentür mit puristischem Design

Die Nachfrage nach weißen Innentüren ist ungebrochen. Gleichzeitig steigt das Bedürfnis des Bauherrn nach einem individualisierten Produkt in seinem Zuhause. Die Innentür...

Weitere Artikel:

Anzeigen AZ-D1-300x600 R7

Wenn Sie die AZ/Architekturzeitung lesen, erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. Datenschutzhinweis.

Dieses Fenster entfernen.